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Nomadenleben

 

Als Berner Oberländer Bauernfamilie pflegen wir einen nomadischen Lebensstil. Bedingt durch die betriebliche Ausrichtung auf Milchwirtschaft und Vertragsaufzucht dreht sich alles um das Rindvieh. Im Winter und Frühling leben wir im Tal in St. Stephan auf dem Bauernhof. In dieser Jahreszeit widme ich mich dem zweiten Standbein des Betriebes. Ich führe gemeinsam mit meiner Frau Edith ein Treuhandbüro. Ca. Mitte Mai schließlich ziehen wir als ganze Familie und dem Vieh hinauf zur Weidhütte. Dort werden die Kühe und Rinder geweidet bis Mitte Juni. Dann ziehen wir weiter auf die Alp Reulisen, zuerst auf die untere, dann auf die obere Alp. Hier produzieren wir während einem Monat unseren eigenen Alpkäse und Alpraclettekäse. Diesen bieten wir ebenso wie diverse Fleischwaren in der Direktvermarktung an.

 
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Das Nomadenleben bringt einige organisatorische Herausforderungen mit sich. Besonders für meine Frau Edith, die sowohl den Haushalt auf der Alp wie auch denjenigen im Tal führen muss. Während der Schulzeit legen die Kinder den Schulweg ins Tal mit dem Bike zurück und kehren jeden Abend mit uns heim auf die Alp.

Anfang September treten wir den Rückweg an und ziehen mit Hab und Gut für einen Monat hinunter in die Weidhütte. Ende September schließlich beziehen wir wieder das Winterquartier in St. Stephan.

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Textversion für blinde und sehbehinderte Personen  © 2019 Fritz Perren